Repowering Würzburg - Aus Alt mach Neu:

Neubau einer Aufbereitungsanlage und Erneuerung der Lagerfächen

Die Blue Phoenix Deutschland GmbH erneuert ihre Recyclinganlage für Müllverbrennungsschlacke im Gewerbegebiet des Neuen Würzburger Hafens. Ziel ist es, Wirtschaftlichkeit, Umwelt- und Gesundheitsschutz sowie Emissionsreduzierung deutlich zu verbessern. 

Projektablauf

Wir bringen unsere Anlage zur Schlackenaufbereitung an der Nördlichen Hafenstraße 3a auf den neuesten Stand der Technik!  
Dafür bauen wir eine neue Aufbereitungsanlage und organisieren die Lagerflächen unserer Halden gänzlich neu. Unser Ziel: Die neue Anlage wird deutlich besser und effizienter Metalle aus der Rohschlacke herausfiltern - ein wichtiger Beitrag für die Rohstoffgewinnung z.B. von seltenen Erden und Metallen. Außerdem verbessern wir die Auswirkungen auf Umwelt und Gesundheit für unsere Mitarbeitenden und Anlieger in der Umgebung: Weniger Lärm, weniger Staub und besserer Schutz des Grundwassers.

Das Gesamtprojekt ist in zwei Bauabschnitte unterteilt: Zunächst bauen wir einen neuen Lagerbereich an der Nördlichen Hafenstraße 8 (Baubeginn: April 2026). Im zweiten Schritt planen wir, eine neue Aufbereitungshalle als Ersatz für die bestehende Anlage an der Nördlichen Hafenstraße 3a zu errichten. Die Inbetriebnahme der neuen Anlage ist für 2027 geplant.

Das Projekt in Zahlen

Das Projekt “Repowering Würzburg“ verbessert Sicherheit, Umweltschutz, Gesundheit und Technik – die wichtigsten Zahlen und Fakten im Überblick. 

250.000t

Produktionsmenge im Jahr

Ca. 180.000t

Lagermenge

>20Mil.

Projektvolumen in EUR

Unsere Mission: Aus Alt mach Neu - Modernisierung am Standort Würzburg

Mit dem geplanten Umbau und Neubau am Standort in Würzburg wird unsere Mission auch regional umgesetzt. Die Anlage wird dazu beitragen, mineralische Rückstände aus industriellen Prozessen effizient aufzubereiten, CO2 einzusparen und somit einen Beitrag zur regionalen Kreislaufwirtschaft in der Region zu leisten. 

Reduzierung von Emissionen

Neue Entstaubungstechnik, moderne Anlagen und weniger Werksverkehr reduzieren Staub- 
und Lärmemissionen im Neuen Würzburger Hafen und der Nachbarschaft. 

Schutz von Menschen und Umwelt

Moderne Lagerflächen schützen Böden und Grundwasser und tragen zu einer besseren Umwelt- und Lebensqualität in Würzburg bei. 

Mehr Sicherheit im Arbeitsumfeld

Optimierte Betriebsabläufe, moderne Anlagen und weniger Werksverkehr erhöhen die Sicherheit am Arbeitsplatz für unsere Mitarbeitenden. 

Projektzeitplan

Die Entwicklung unseres Projekts "Repowering Würzburg" erfolgt schrittweise. Der Zeitstrahl zeigt die wichtigsten Meilensteine von der Planung bis zur Umsetzung.

FAQ: Ihre Fragen – unsere Antworten

Hier finden Sie Antworten auf häufig gestellte Fragen zum Projekt „Repowering Würzburg“.

Über den Umbau und Neubau in Würzburg

  • Wo befindet sich die Anlage?

    Im Gewerbegebiet des Neuen Würzburger Hafens; Nördliche Hafenstraße 3A, 97080 Würzburg.

  • Was passiert bei der Erneuerung und dem Umbau in Würzburg?

    Die Anlage erhält neue Produktions- und Lagerflächen nach modernstem Stand der Technik. 
    Konkret unterteilen wir das Projekt in zwei Bauphasen:  
    1. Bau eines neuen Lagebereichs (Bauabschnitt 1) 
    2. Ersatzneubau der Aufbereitungsanlage auf der Nördlichen Hafenstraße 3a (Bauabschnitt 2) 
    Der Ersatzneubau der Halle erfolgt auf einer angrenzenden Brachfläche. Hierzu werden zunächst bestehenden Altlasten beseitigt. Die alte Halle wird erst abgerissen, sobald die neue Halle fertiggestellt ist. So kann der Betrieb während der gesamten Bauzeit ohne größere 
    Unterbrechungen weiterlaufen, während die Anlage Schritt für Schritt modernisiert und erneuert wird. Die Flächen der alten Halle wird anschließend als Lagerfläche für die Anlage genutzt. Die dadurch entstandene Erweiterung des Betriebsgeländes ermöglicht eine effizientere Strukturierung der Betriebsabläufe und des Verkehrs, wodurch die umliegenden Straßen entlastet werden. 

  • Warum sind die Baumaßnahmen notwendig?

    Durch die Modernisierung der Anlage kann zum einen die Metallrückgewinnung aus der Rohschlacke deutlich verbessert werden. Zum anderen wird der Umweltstandart der Anlage an den aktuellen Stand der Technik angepasst.  
    Die geplanten Maßnahmen erhöhen die Arbeitssicherheit, reduzieren Emissionen und stärken den Schutz von Boden und Grundwasser. Damit tragen wir zu einer besseren Umwelt- und Gesundheitsqualität für unsere Mitarbeitenden und die Stadt Würzburg bei. 

  • Wie wirkt sich das Vorhaben auf den Verkehr im Neuen Würzburger Hafen aus?

    Der Verkehrsfluss wird durch die klare Trennung von Pkw- und Lkw-Verkehr sowie eine bessere Wegeführung deutlich verbessert. Die Transporte zwischen Halden und Werk bleiben künftig vollständig auf dem Werksgelände, sodass der öffentliche Straßenraum entlastet wird. Das erhöht sowohl die Sicherheit als auch die betriebliche Effizienz. 

  • Wie wirkt sich die Modernisierung auf Umwelt und Nachbarschaft aus?

    Durch die Modernisierung der Anlage kann zum einen die Metallrückgewinnung aus der Rohschlacke deutlich verbessert werden. Zum anderen wird der Umweltschutzstandard der Anlage an den aktuellen Stand der Technik angepasst. Eine angrenzende Brachfläche wird von bestehenden Altlasten befreit und reaktiviert. 
    Die geplanten Maßnahmen erhöhen die Arbeitssicherheit, reduzieren Emissionen und stärken den Schutz von Boden und Grundwasser. Damit tragen wir zu einer besseren Umwelt- und Gesundheitsqualität für unsere Mitarbeitenden und die Stadt Würzburg bei.

  • Entsteht Geruchs-, Staub-, oder Lärmbelästigung beim Bau bzw. Betrieb?

    Temporär kann es beim Bau zu Lärm und Staub kommen. Im tatsächlichen Betrieb werden Belastungen durch moderne Technik, Entstaubung und Verkehrsoptimierung stark reduziert. 

  • Wann werden die Bauarbeiten abgeschlossen sein?

    Der erste Bauabschnitt (Lagerbereich) wird voraussichtlich bis Ende 2026 fertiggestellt. Die Inbetriebnahme der gesamten Anlage ist für das zweite Quartal 2027 geplant. 

  • Wo erhalte ich weitere Informationen zu den Baumaßnahmen?

    Alle Informationen rund um das Projekt finden Sie direkt bei uns. Kontaktieren Sie uns gerne bei Fragen. Im Sommer 2026 planen wir außerdem eine öffentliche Informationsveranstaltung, um alle Fragen rund um das Projekt zu beantworten. Weitere Informationen hierzu folgen in Kürze auf dieser Seite. 

Über den Betrieb der Anlagen

  • Was ist eine Schlackeaufbereitungsanlage?

    Eine Schlackenaufbereitungsanlage verarbeitet das feste Material, dass nach der Abfallverbrennung übrigbleibt, weiter. Bei der thermischen Abfallbehandlung verschwindet der Abfall nicht vollständig, sondern es bleiben Verbrennungsrückstände zurück, die sogenannte "Schlacke". Aus diesen Rückständen werden in der Aufbereitungsanlage von Blue Phoenix Metalle wie Kupfer, Gold, Silber und Platin zurückgewonnen und anschließend recycelt. Die verbleibenden mineralischen Bestandteile werden so aufbereitet, dass sie als Baumaterial weiterverwendet oder sicher entsorgt werden können.  

  • Welche Stoffe werden hier verarbeitet?

    Verarbeitet wird vor allem Hausmüllverbrennungsschlacke, also Schlacke aus der Verbrennung von Siedlungsabfällen. Dabei handelt es sich um nicht gefährliche Abfälle, also nicht um Sondermüll. 

  • Entstehen umweltschädliche Emissionen durch den Betrieb der Anlage?

    Beim ordnungsgemäßen Betrieb der Anlage entstehen keine schädlichen Emissionen für die Umwelt.  
    Die Blue Phoenix GmbH ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb und arbeitet nach den höchsten Umweltstandards des deutschen Umweltrechts (KrWG, BImSchG) sowie der EU-Nachhaltigkeitsvorgaben und technischen Umweltstandards. Anhand dieser wird sichergestellt, dass Abgase kontrolliert behandelt und Schadstoffe beseitigt werden. 

  • Besteht ein Risiko für das Grundwasser oder den Naturschutz?

    Die neuen Lagerflächen sind so geplant, dass Böden und Grundwasser geschützt und Risiken minimiert werden. Grundlage dafür sind insbesondere das Wasserhaushaltsgesetz (WHG), das Bundes-Immissionsschutzgesetz (BImSchG), die Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) sowie technische Regeln wie die Technische Anleitung zur Reinhaltung der Luft (TA Luft). Diese Vorgaben legen unter anderem Anforderungen an dichte Lagerflächen, Auffangsysteme und Kontrollmaßnahmen fest, um Umwelt und Natur zu schützen. 

  • Was tut die Blue Phoenix GmbH für den Umweltschutz?

    Die Blue Phoenix GmbH trägt den gesetzlichen Vorgaben und technische Standards Rechnung. Sowohl auf internationaler Ebene wie auch im Lokalen ganz konkret an unseren Standorten ist es unsere Mission, den Gesundheits- und Umweltschutz sowie die Emissionsreduzierung voranzutreiben. An erster Stelle stehen dabei nicht nur unsere modernen, emissionsarme Anlagen, sondern der Schutz und sichere Arbeitsbedingungen unserer Mitarbeitenden und ein offener und transparenter Austausch mit unserer Nachbarschaft.  

Ihre Ansprechpartner

Dr. Christian Wiegard
Geschäftsführer Blue 
Phoenix  Deutschland GmbH 

Sebastian Schley 
Produktionsmanager 
Deutschland

Timo Feis
Betriebsleitung Würzburg 

Zentrale Würzburg +49 93191175

Zentrale Krefeld +49 2151 5258-0